Was ist Morbus Crohn?

Massage hilft gegen Morbus Crohn

In Deutschland leiden derzeit 320.000 Menschen an Morbus Crohn. Tendenz steigend. Diese chronische Darmentzündung kann von der Schulmedizin bislang nicht geheilt werden. Dabei gehört Morbus Crohn zu den schlimmsten chronischen Krankheiten: Betroffene fühlen sich so, als hätten sie eine Blinddarmentzündung und Magen-Darm-Grippe mit Brechreiz, Durchfall, Fieberschüben und Krämpfen zugleich.

Morbus Crohn ist eine in Schüben verlaufende chronische Entzündung vor allem der Darmwände. In deren Folge kann sich das körpereigene Immunsystem gegen den gesamten Verdauungstrakt wenden. Mundschleimhaut, Speiseröhre, Magen, Darm – alles kann sich hochgradig entzünden. Menschen mit Morbus Crohn können oft kein normales Leben führen. In schweren Fällen kommt es auch zu Frühverrentungen. Symptome wie unerträgliche Schmerzen, permanentes Krankheitsgefühl, Fieber- und Durchfallschübe werden üblicherweise mit hohen Dosen Kortison und/oder anderen Immunsuppressiva unterdrückt. Dennoch müssen nicht selten im fortgeschrittenem Stadium des Morbus Crohns Stück für Stück Teile des Darmes, des Magens und der Speiseröhre entfernt werden. 

Doch man kann bei der Behandlung auch andere Wege gehen. Die Chinesische Medizin behandelt nämlich nicht die Symptome, sondern deren Ursachen. Nach Auffassung der Chinesischen Medizin werden bei Morbus Crohn Entzündungen am falschen Ort produziert. Solche Entzündungsschübe können durch Arbeitsstress, psychische Belastungen und/oder Fehlernährung ausgelöst werden. Allerdings muss anfangs genau analysiert werden, wann die „ungute“ Entwicklung begonnen hat und warum sie zu den Entzündungsschüben im Verdauungstrakt geführt hat. Nur so kann man ganz gezielt dem Morbus Crohn entgegensteuern.


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Morbus Crohn: zermürbende Symptome und Untersuchungen

Morbus Crohn, auch Enteritis regionalis genannt, tritt oft schon in sehr jungen Jahren auf. Gerade zwischen 14 und 24 Jahren erkranken die meisten Morbus Crohn-Patienten zum ersten Mal. Bei etwa der Hälfte aller Patienten sind Dünn- und Dickdarm gleichermaßen betroffen. Andere haben einen leichteren Krankheitsverlauf: Bei 35 Prozent treten nur Dünndarm- bei 20 Prozent nur Dickdarmprobleme auf. Die entzündeten und chronisch verengten Teile des Darms führen zu weiteren Symptomen. Durch mangelhafte Nährstoffaufnahme führt Morbus Crohn so oft zu chronischer Erschöpfung und Gewichtsabnahme. weiterlesen


Ursachen-Suche: Erkrankungen aus der Kindheit relevant

Am Anfang der alternativen Behandlung nach den Grundsätzen der Chinesischen Medizin steht die chinesische Diagnose, also die Suche nach den Ursachen. Zwar liefert schon die westliche Definition des Entzündungstyps wertvolle Informationen, aber sie reicht bei Weitem nicht aus, um eine auf den Einzelfall passende chinesische Behandlungs-Strategie zu entwickeln. Es bedarf vielmehr einer chinesischen Anamnese, die nach den Begleitparametern des schleichenden Prozesses fragt, der die Ursache der chronischen Darmentzündung ist. weiterlesen


Interview: Was hilft bei Morbus Crohn?

Im Gespräch mit dem Stationsarzt der Klinik am Steigerwald Jan Hendriksen erklärt er, was gegen Morbus Crohn hilft.

1. Herr Hendriksen, könnten Sie uns kurz erklären, was es mit Mobus Crohn auf sich hat?
„Morbus Crohn zählt zu den entzündlichen Darmerkrankungen. Im Vordergrund stehen Durchfälle, sehr starke Schmerzen, welche mit herkömmlichen Methoden nicht mehr in den Griff zu bekommen sind.... weiterlesen


Morbus-Crohn-Patientin berichtet von Erfahrungen

1. Annemarie, wie alt warst du, als bei dir Morbus Crohn diagnostiziert wurde?
„Ich war fünfzehn genau und hatte am Anfang eben Probleme, eigentlich wie bei einer Magen-Darmgrippe, also mit Durchfällen, Bauchschmerzen, wurde auch so behandelt bis irgendwann die Medikamente nicht angeschlagen haben und dann die Frage aufkam was es denn sonst sein könnte.“ weiterlesen